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Die Clausewitz-Gesellschaft e.V.
Eine Kurzinformation
„Die Clausewitz-Gesellschaft e. V. ist ein Zusammenschluss von Offizieren im Generalstabs-/ Admiralstabsdienst und von Persönlichkeiten, die im Sinne der Zielsetzung der Clausewitz-Gesellschaft hervorgetreten sind, diese vertreten und unterstützen.“ (Satzung der Clausewitz-Gesellschaft, Präambel)
Die Clausewitz-Gesellschaft e.V. wurde 1961 als unabhängige, überparteiliche und gemeinnützige Vereinigung gegründet. Ihr gehören zurzeit ca. 1.000 Mitglieder an, mehrheitlich aktive und ehemalige Offiziere im Generalstabs-/Admiralstabsdienst, zunehmend aber auch Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Publizistik. Derzeitiger Präsident der Gesellschaft ist Generalleutnant a. D. Dr. Klaus Olshausen, ihr Ehrenpräsident der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Wolfgang Altenburg. Die Clausewitz-Gesellschaft e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, aus der Begegnung mit den Gedanken des militärischen Denkers und großen Philosophen Carl von Clausewitz Nutzen für die Gegenwart zu ziehen. Dabei geht es nicht um eine historische Rückschau auf Clausewitz und seine Zeit oder gar um die detaillierte Exegese seines Werkes, sondern vielmehr um den Versuch, die gegenwärtigen Aufgaben der Politik und der Strategie im Spiegel der Einsichten des Carl von Clausewitz zu sehen und dabei zu prüfen, welche der von ihm formulierten Grundsätze und Einsichten heute noch von Bedeutung sind und damit überzeitliche Geltung besitzen. Stand im Mittelpunkt der Arbeit der Gesellschaft anfangs das Bestreben, das geistige Erbe des deutschen Generalstabes zu bewahren und die Clausewitz-Forschung zu unterstützen, so ist heute vor allem die kritische und intensive Auseinandersetzung mit den strategischen und sicherheitspolitischen Fragen unserer Zeit in den Vordergrund getreten.
Diesem zweiten Teil des Ansatzes fühlt sich die Arbeit der Clausewitz-Gesellschaft heute noch stärker verpflichtet. Der Schwerpunkt des Interesses orientiert sich daher intensiv an der kritischen Auseinandersetzung mit den strategischen und sicherheitspolitischen Fragen unserer Zeit, ohne dabei den intellektuellen Bezug zu Carl von Clausewitz außer Acht zu lassen. So sind die Aussagen von Clausewitz, die sich mit dem Guerillakrieg als dem „kleinen Krieg“ beschäftigen, heute in der Zeit des Terrorismus, der gewaltsamen Auseinandersetzungen um schwindende Rohstoffe, um Religionen und um zerfallende Staaten von ganz aktueller Bedeutung.
Der Zielsetzung der Gesellschaft dienen drei jährlich stattfindende zentrale Veranstaltungen der Clausewitz-Gesellschaft: das Berliner Colloquium; die Jahrestagung, verbunden mit einer sicherheitspolitischen Informationstagung; und das Forum. Zahlreiche Veranstaltungen der fünf deutschen Regionalkreise, der Sektion Schweiz und des Clausewitz-Tisches Bremen kommen hinzu. Die Gesellschaft gibt ein Jahrbuch mit Beiträgen aus ihrer Arbeit heraus. Sie unterstützt wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Clausewitz-Forschung und Veröffentlichungen zu sicherheitspolitischen Fragen.