Vom Kontingentsheer zum Reichsheer – Militärkonventionen als Motor der Wehrverfassung

Der Autor Dr. Joachim Welz  beschäftigt sich darin mit der „ Verreichlichung“  der unterschiedlichen deutschen Armeen in der kaiserlichen Armee und den damit verbundenen Problemen u.a. in der Traditionspflege. Damit veranschaulicht er, vor welchen Problemen der Aufbau einer europäischen Armee künftig stehen würde.

Im Klappentext zu dem Buch heißt es:

„Beim Zusammenschluss von Staaten ist die Zentralisierung des Militärs der Knackpunkt. Dies Symbol von Macht und Souveränität wird erst unter zwingendem Druck geopfert.

Besonders deutlich wird dies bei der deutschen Einigung.

Durch die Mega-Trends des 19. Jahrhunderts erzwungen, entstand das Deutsche Reich mit seinem scheinbar weitgehend einheitlichen Heer. Wichtiges Instrument hierfür waren Militärkonventionen, mit denen Preußen die Armeen der anderen Staaten individuell unter seine Herrschaft brachte. Doch mussten auch die preußischen Väter dieses Prozesses Zugeständnisse machen: So entstand als Wehrverfassung ein Monstrum mit 27 verschiedenen Rechtsgrundlagen, was noch im Weltkrieg fatal wirkte.“

Vom Kontingentsheer zum Reichsheer. Militärkonventionen als Motor der Wehrverfassung, Berlin 2018, 128 Seiten, Paperback, ISBN 978-3-945861-72-1, 16,80 Euro, Miles-Verlag

Der Autor Dr. Joachim Welz ist Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft e.V.

 

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