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RK WEST: Die NATO nach dem Warschauer Gipfel – Kann euro-atlantisches Zusammenwirken die Herausforderungen meistern?

22. August 2016, 18:00

Vortragender: Generalleutnant a.D. Dr. Klaus Olshausen
Thema: Die NATO nach dem Warschauer Gipfel –  Kann euro-atlantisches Zusammenwirken  die Herausforderungen meistern?
Datum: Montag, 22. August 2016, 18:00 Uhr
Ort: Besucherzentrum Bundesministerium der Verteidigung, Hardthöhe, Haus 820

Der NATO-Gipfel in Warschau knüpft inhaltlich an den Gipfel in Wales im September 2014 an. Damals hatte die NATO auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa reagiert und die Bündnisverteidigung wieder in den Mittelpunkt ihrer Aufgaben gerückt. Im Rahmen eines umfangreichen „Readiness Action Plan“ wurde zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit u.a. die Aufstellung einer „Very High Readiness Joint Task Force (VJTF)“ beschlossen, über deren Aufbau und erste Übungen mehrfach in unserem Regionalkreis vorgetragen wurde. Nun ging es an dem dazu passenden Tagungsort Warschau vor allem darum, die Bündnissolidarität mit den Mit-gliedern an der östlichen Peripherie weiter zu stärken. Dazu sollen u.a. Truppenkörper in Bataillonsstärke in den baltischen Staaten stationiert werden. Im Vorfeld gab es dazu kontroverse Auffassungen innerhalb des Bündnisses, weil einige darin eskalatorische Tendenzen im Verhältnis zu Russland zu erkennen glaubten, andere eine zu starke Fokussierung auf Bedrohungen aus dem Osten unter Vernachlässigung der Südflanke der NATO befürchteten. Im Grundsatz war sich das Bündnis aber einig, dass es erforderlich sei, die Abschreckung wieder zu stärken, zugleich jedoch die Gesprächsbereitschaft mit Russland nicht in Frage zu stellen. Dass die Akzente dabei durchaus unterschiedlich gesetzt wurden, zeigte die Diskussion der vergangenen Wochen. Während von militärischer Seite herausgestellt wurde, dass trotz der schon ergriffenen Maßnahmen das Baltikum kaum zu verteidigen sei und deutlich mehr getan werden müsse, empfand der deutsche Außenminister bereits die laufenden Manöver in Polen als „Säbelrasseln“.
Wie das Bündnis beim Warschauer Gipfel diese widerstrebenden Auffassungen zusammen-geführt hat und wie man die Gipfelbeschlüsse bewerten kann, wird uns Herr Generalleutnant a.D. Dr. Klaus Olshausen, Präsident unserer Gesellschaft von 2006 bis 2013, in seinem Vortrag „Die NATO nach dem Warschauer Gipfel – Kann euro-atlantisches Zusammenwirken die Heraus-forderungen meistern?“ vorstellen. Als ehemaliger Deutscher Militärischer Vertreter im Militär-ausschuss der NATO sind ihm die Entscheidungsprozesse im Bündnis wohlvertraut.

Datum:
22. August 2016
Zeit:
18:00
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstalter

Regionalkreis WEST
E-Mail:
rkwest@clausewitz-gesellschaft.de

Veranstaltungsort

Besucherzentrum des Bundesministeriums der Verteidigung, Bonn
Fontainengraben 150, Haus 820 (Besucherzentrum)
Bonn,Nordrhein-Westfalen53123Deutschland
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